Schon am dritten Tag wurde Shannen lockerer

„Wir haben schon viel von der Magie der Delfine gehört. Rückblickend denken wir heute, es gibt sie wirklich.

Unsere Tochter leidet an spastischer Tetraparese und Epilepsie. Zusätzlich ist sie blind. 2015 haben wir bei einer Kur von einer anderen Familie von der delfingestützten Therapie gehört. Aufgrund Shannens Blindheit haben wir uns zum damaligen Zeitpunkt nicht dazu entschließen können. Durch Freunde sind wir jedoch später wieder auf das Thema gekommen und sie haben uns darin bestätigt. Heute sind wir froh, dass wir geflogen sind. Schon der erste Tag war sehr spannend. Man lernt die Therapeutin kennen und erfährt mit welchem Delfin man arbeitet. Wir merkten sofort, dass Shannen ihre Therapeutin mögen wird: die freundliche und lustige Art, der niederländische Dialekt und die Lieder, die sie für Shannen sang, machten unsere Tochter glücklich und ließen sie aufblühen.
In den ersten zwei Therapietagen war unsere Tochter noch verspannt und zurückhaltend, aber ab dem dritten Tag wurde sie lockerer und suchte nach dem Delfin im Wasser. Von da an veränderte sich Shannen sehr stark. Sie wurde entspannter mit ihrer Spastik, öffnete viel mehr und gezielter ihre Hände und griff selbständig nach dem Ring. Wir Eltern waren von den vielen positiven Veränderungen überwältigt und können sagen, dass die Therapie ein voller Erfolg war.
Auch zu Hause hielten diese Fortschritte an. Sie ist aufmerksamer, greift viel bewusster und sucht sogar meine Hand. Man kann sagen, dass die Spastik weitaus besser geworden ist. Auch die Anfälle haben sich von 3-5 pro Woche auf 2 Anfälle in den letzten 3 Monaten reduziert. Nie hat sie sich für ihre Kuscheltiere interessiert, heute nimmt sie sie in den Arm. Auch das gesamte Umfeld, ihre Schule und die Therapeuten haben die Veränderungen wahrgenommen. Unser Ziel ist es, im Frühjahr 2023 erneut nach Curacao zu fahren.“

Manuela Stolzenberg

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