Vincent lässt mehr Körpernähe zu

„Auf Curacao hat zum ersten Mal ein Therapeut gesagt, was Vincent kann. Sonst geht es immer nur darum, was er nicht kann. Es ist ein ganz anderer Blick, ein ganz anderer Ansatz und das hat mich überwältigt.

Vincent ist ein ehemaliges Frühchen. Zunächst verlief alles ganz typisch, aber dann änderte sich plötzlich alles. Mit neun Monaten bekam er epileptische Anfälle, in deren Folge sein Gehirn stark geschädigt wurde. Vincent ist seitdem schwerstbehindert, kann nicht sprechen. Und Vincent ist autoaggressiv. 
Wir waren im Januar 2021 im CDTC und ich habe mir sehr viel davon versprochen. Dass Vincent sehr positiv auf Delfine reagiert, wusste ich bereits. 2014 hat Vincent eine Delfintherapie in der Türkei gemacht. Daraufhin konnten wir die Antiepileptika absetzen. Vor und nach der Therapie wurde ein EEG gemacht und es war eindeutig. Seitdem braucht er diese Medikamente nicht mehr. Bis heute ist die Wirkung der Delfine für mich unerklärlich und grenzt an ein Wunder. Wir waren danach noch einmal dort, aber ich habe mich nicht mehr wohl gefühlt und das hat sich auf Vincent übertragen. Die Haltung der Tiere in Delfinarien und der ganze Rummel haben mich abgeschreckt.
Ganz anders beim Therapiezentrum auf Curacao, mit dem delfine therapieren menschen kooperiert. Die Delfine bewegen sich in ihrem natürlichen Lebensraum und Vincent bekam eine ganz individuelle Therapie. All das hat ihm unendlich gutgetan. Er ist ruhiger geworden und er lässt mehr Körpernähe zu. Ein Effekt, der noch immer anhält. Vincent zusammen mit seinem Therapeuten Markus im Wasser bei den Delfinen zu sehen, gehört zu meinen schönsten Erlebnissen. Sein ganzer Körper strahlte Freude und Zufriedenheit aus. Er war entspannt und glücklich.“ 

Sabine Springer

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